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Varrie Sinja GBS-BMAV1a Kleider, die keiner braucht! Kleiderkonsum fangt bi dir a! Kleidung ist heute jederzeit verfügbar, günstig und schnell ersetzt. Doch genau dieser Überfluss führt zu einem massiven Problem: Überkonsum. In der Schweiz werden jedes Jahr unzählige Kleidungsstücke gekauft, kaum getragen und wieder aussortiert.
Im Rahmen meiner interdisziplinären Projektarbeit an der GBS St. Gallen habe ich mich mit diesem Thema auseinandergesetzt. Entstanden ist ein Stuhl aus aussortierter Kleidung – Kleidungsstücke, die niemand mehr wollte, die aber dennoch Ressourcen, Arbeit und Energie gekostet haben. Der Stuhl macht Kleiderkonsum sichtbar und greifbar. Man sitzt buchstäblich auf dem eigenen Überfluss. Als alltäglicher Gebrauchsgegenstand wirkt er zunächst unscheinbar, entfaltet seine Aussage aber beim genaueren Hinsehen. Mein Arbeit „Sitz auf deinem Konsum – Ein Stuhl aus Kleidung, die keiner braucht" soll zum Nachdenken anregen: über unser Kaufverhalten, über Wegwerfmentalität und darüber, wie viel Kleidung wir wirklich brauchen. Wir sind drei Schülerinnen der GBS St. Gallen und absolvieren gerade die Berufsmaturität. Im Rahmen einer interdisziplinären Projektarbeit, haben wir uns zur Aufgabe genommen, der Menstruation eine Bühne im öffentlichen Raum zu geben. Das Bedeutet: Unser Projekt setzt sich aus drei verschiedenen Aktionen zusammen. Die erste, bereits umgesetzte Aktion beinhaltet die (bislang noch temporäre) kostenlose Bereitstellung von Menstruationsprodukten an verschiedenen GBS Schulhäusern. Die zweite Aktion ist, wie du bereits entdeckt hast die kleine Installation in der Telefonkabine. Diese ist seit Anfang Januar 2026 installiert und wird bis Ende Januar bestehen bleiben. Wir nutzen sie um auf die dritte und letzte Aktion hinzuweisen. Geplant ist eine grössere Rauminstallation zum Thema Menstruation. Sie soll Menschen eine neue künstlerische Perspektive zur monatlichen Blutung geben und durch diese Sichtbarkeit sollen patriarchale Strukturen abgelöst werden. Diese findet vom 19.-21. Februar 2026 im Flon an der Davidstrasse 42 statt. Die Figuren entstanden an der Museumsnacht 2025 im open art museum OAM
Materialien: Restmaterialien von OFFCUT Materialmarkt St. Gallen Teilnehmende: Besuchende der Museumsnacht Unterstützt wurde die Umsetzung von der Stadt St. Gallen, Umwelt und Energie, im Rahmen der Klimawoche 2025 und gemeinsam-wirkt Kontakt und Informationen: offcut.ch
_für alle Herzmenschen,_Arbeitstitel „verbunden!“ Material: Kabelelemente_vorgesehen für Telefonanlage_altes Hotel_Schwägalp Würdest Du auch gerne ein kreatives Wochenende mit Gleichgesinnten verbringen? |
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